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Aktuelles


Hohe Auszeichnung für die AKS

don-anzeiger-29-11-2016


Aktion Knochenmarkspende
Deggendorf


HERZLICH WILLKOMMEN!

Dieser gemeinnützige Verein wurde am 03.05.1995 gegründet und hat 2015 im Rahmen des alljährlichen Benefizkonzertes im Deggendorfer Kapuziner Stadl sein 20 jähriges Jubiläum gefeiert. Satzungsgemäße Ziele des Vereins sind

- Gewinnung von potentiellen Stammzell-Spendern (Knochenmarkspendern)
- Sammeln von Geld- oder Sachspenden, um die Typisierung von Stammzellspendern
durchführen zu können.
- Aufklärung der Öffentlichkeit über Probleme von leukämiekranken
Kindern und Erwachsenen.
- Förderung der Stammzellgewinnung aus Nabelschnur-Blut

Hierzu hat die AKS in den vergangenen Jahren zahlreiche Aktionen zur Beschaffung der finanziellen Mittel einerseits wie auch mehr als 17.0000 (!) Typisierungen andererseits im Landkreis Deggendorf und angrenzenden Landkreisen durchgeführt.
Die Aktivitäten der AKS werden ausschließlich durch ehrenamtliche Tätigkeit zahlreicher Krankenschwestern und -pfleger sowie Ärzte des Klinikums Deggendorf erbracht.
Die AKS unterstützt einerseits die Nabelschnur-Blutentnahme am Klinikum Deggendorf finanziell und führt andererseits auch bei Bedarf kleinere und größere Typisierungsaktionen zur Gewinnung neuer Stammzell-Spender durch. Sie ist dabei auf die aktive Mitarbeit und Unterstützung sowohl der lokalen Pressemedien als auch auf Sponsoring durch die regionale Wirtschaft angewiesen, da die Kosten für die Typisierungen nicht von den Krankenkassen finanziert werden.

Falls weitergehende Fragen bestehen, zögern Sie nicht, uns anzurufen.

Auskunft und Beratung : Tel. 09905-1417

Ihr Team der AKS


Wichtiger Hinweis :

Leider kursieren in regelmäßigen Abständen immer wieder Fake-Emails, in denen jemand "für seine Freundin einen Knochenmarkspender mit der Blutgruppe AB Rhesus positiv" sucht. Es wird eine Telefonnummer an der Uni-Klinik in Regensburg angegeben. Bereits an der Aussage "Blutgruppe AB Rh pos." erkennt man den Unsinn dieser Mail, denn die Blutgruppe ist bei der Stammzellspende vollkommen unwichtig. Auch sind die angegebenen Telefon-Nummern nicht valide bzw. gehören unbeteiligten Dritten.

Daher: Bitte diese Fake-Mail löschen und nicht weiterleiten!



AKS-Vorstand


In der Mitgliederversammlung der AKS vom 15. März 2012 wurden einstimmig die bisherigen Vorsitzenden und die Kassierin wiedergewählt. Neu im Vorstand sind als Schriftführerin Andrea Weidemann und im Beirat Petra Geh sowie Heidi Hirtreiter.



AKS-Vorstand 2016


Satzung des Vereins „Aktion Knochenmarkspende Deggendorf“


§ 1 – Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins
Der Verein führt den Namen „Aktion Knochenmarkspende Deggendorf“
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins
Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere die Verhütung und Bekämpfung von schweren Krankheiten, wie z. B. Leukämie.

Der Verein führt zu diesem Zweck folgende Tätigkeiten durch:
a) Gewinnung von potentiellen Stammzellspendern.
b) Sammeln von Spenden, um die Gewebetypisierung potentieller Stammzellspender durchführen zu lassen.
c) Die Vergrößerung des „Zentralen Knochenmarkspenderregisters für Deutschland (ZKRD)“.
d) Die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Probleme von leukämiekranken Kindern und Erwachsenen.
e) Unterstützung öffentlicher allogener Nabelschnur-Blutbanken

§ 3 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.
Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.

Ordentliches Mitglied kann werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Die Beitrittserklärung hat schriftlich zu erfolgen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein und dessen Ziele erworben haben. Zuständig für die Entscheidung ist die Mitgliederversammlung.

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, durch Austritt und durch Ausschluss.

Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Ausschluss ist möglich bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Vereinssatzung und bei vereinsschädigendem Verhalten.

§ 5 Mitgliedsbeiträge
Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge über deren Höhe die Mitgliederversammlung entscheidet.

§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
Ihre Tätigkeit regelt sich nach der Satzung und ist ehrenamtlich.

§ 7 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das höchste Beschluss fassende Organ des Vereins. Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder

Ihre Aufgaben sind insbesondere:
a) Beschlussfassung über die Annahme und die Änderung der Satzung
b) Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer
c) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und Entlastung desselben
d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
e) Ernennung von Ehrenmitgliedern
f) Beschlussfassung über den Einspruch gegen Entscheidungen des Vorstandes bei abgelehnten Aufnahmeanträgen bzw. über einen Mitgliederausschluss.
g) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

Die ordentliche Mitgliederversammlung muss der Vorstand mindestens einmal im Kalenderjahr einberufen. Die Einladung muss schriftlich mit Bekanntgabe der Tagesordnung unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche erfolgen. Jedes Mitglied kann spätestens drei Tage vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Bei Anträgen zur Änderung der Satzung gilt eine Frist von 30 Tage vor dem Versammlungstermin.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen durchgeführt werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert. Sie müssen außerdem innerhalb eines Monats einberufen werden, wenn ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich beantragt.

§ 8 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzendem oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Aussprache einem eigenen Wahlausschuss übertragen werden.

In der Mitgliederversammlung ist jedes Mitglied stimmberechtigt. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliedersammlung, wenn mindestens ein Viertel der Vereinsmitglieder erschienen ist. Bei evtl. Beschlussunfähigkeit ist der Vorsitzende verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig.

Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Die Art der Abstimmung wird grundsätzlich vom Vorsitzenden als Versammlungsleiter festgesetzt. Die Abstimmung muss jedoch geheim durchgeführt werden, wenn ein Mitglied dies beantragt.

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Versammlung, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Person des Versammlungsleiters, die Tagesordnung, die Beschlüsse, die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten.

§ 9 Vorstand
Der Vorstand setzt sich zusammen aus
a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem 2. Vorsitzenden
c) dem Kassier und dem Schriftführer
d) bis zu 8 Beisitzern

Der Vorstand wird von den Mitgliedern in der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt im Amt, bis der neue Vorstand ordnungsgemäß gewählt ist.

Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Vorstandsmitglieds (ausgenommen sind der 1. und 2. Vorsitzende) während der laufenden Wahlperiode das Recht und die Pflicht an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied des Vereins in den Vorstand zu berufen.

Der 1. Vorsitzende und im Vertretungsfalle der 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich nach § 26 Abs. 2 BGB. Jeder hat Einzelvertretungsbefugnis.

Der Vorstand führt die laufenden Angelegenheiten des Vereins. Er ist insbesondere für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch diese Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.
Der Vorsitzende beruft die Vorstandschaft nach Bedarf und in der Regel mit einer Ladungsfrist von 2 Wochen ein. Die Vorstandschaft fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit bei Anwesenheit von mindestens vier Vorstandsmitgliedern. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. Sitzungsleiters.

Über die Sitzung des Vorstandes nimmt der Schriftführer ein Protokoll auf, das Ort und Zeit, die Namen der Teilnehmer, die Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

Der Vorstand ist gehalten, mit allen Stellen zusammenzuarbeiten, die dem Vereinszweck förderlich sein können.

Über die Verwendung der Vereinsmittel entscheidet die Vorstandschaft. Sie legt ebenfalls durch Beschluss fest, bis zu welcher Höhe der 1. Vorsitzende in eigener Zuständigkeit Vereinsmittel verwenden kann.

§ 10 Kassenführung
Die zur Erreichung des Vereinszwecks notwendigen Mittel werden in erster Linie über Beiträge und Spenden eingenommen.

Der Kassier kann selbständig aufgrund schriftlicher Belege Kassengeschäfte vornehmen.

Der Kassier hat über alle Kassenvorgänge ordnungsgemäß Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen. Letztere ist von zwei Kassenprüfern zu prüfen. Sie ist der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen. Die Kassenprüfer sind berechtigt, Zwischenprüfungen vorzunehmen.

§ 11 Haftungsausschluss
Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste, die Mitgliedern bei der Ausübung ihrer Tätigkeit entstehen.

§ 12 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine eigens zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung mit der in § 8 vorgeschriebenen Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die gemeinnützige Stiftung „Aktion Knochenmarkspende Bayern e. V“, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.

Deggendorf, den 02. April 2009



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!! Bitte unbedingt lesen, bevor Sie sich in die Warteschlage stellen !!


Um das Risiko für Sie, den Spender und auch den Patienten möglichst niedrig zu halten, dürfen wir aufgrund gesetzlicher Auflagen keinen Spender akzeptieren, für den aufgrund seiner gesundheitlichen Situation die Spende ein erhöhtes Risiko für ihn selbst oder den Patienten darstellt.

Sollte einer oder mehrere der folgenden Punkte zutreffen, so dürfen wir Sie aufgrund der geltenden Richtlinien für die Knochenmark- bzw. Stammzellspende leider nicht in die Knochenmarkspenderdatei aufnehmen.

Um also unnötige Wartezeiten zu vermeiden, stellen Sie sich bitte folgende Fragen:

- Leiden Sie unter medikamentös behandeltem Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen?
- Leiden Sie unter Asthma bzw. nehmen Sie Medikamente gegen Asthma?
- Hatten Sie schon einmal einen allergischen Schock?
- Nehmen Sie regelmäßig antiallergische Medikamente z. B. Zyrtec, Telfast, usw.?
- Leiden Sie unter einer Autoimmunkrankheit? Hierzu zählen unter anderem: Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte); systemischer oder cutaner Lupus Erythematodes; Morbus Bechterew; Gelenkrheumatismus; Multiple Sklerose; Morbus Basedow usw..
- Hatten Sie schon einmal einen Narkosezwischenfall?
- Nehmen Sie Medikamente gegen neurologische Erkrankungen wie Depressionen oder Epilepsie ein?
- Haben oder hatten Sie eine bösartige Tumorerkrankung?

Sollten sie regelmäßig Medikamente einnehmen, die unter keine dieser Gruppen fallen oder Sie sich nicht sicher sind, so fragen Sie bitte einen der anwesenden Mitarbeiter der Aktion Knochenspende (AKS).

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis

Ihre Mitarbeiter der Aktion Knochenspende (AKS)



Stammzellen aus Nabelschnurblut


Seit August 2002 wird durch die Gynäkologische Klinik des Klinikums Deggendorf in Kooperation mit der „Stiftung Aktion Knochenmarksspende Bayern (AKB)“ die Entnahme von Stammzellen aus dem Nabel- schnurblut durchgeführt.

Was ist so Besonderes an diesem Verfahren ?

Im Nabelschnurblut und auch in der Plazenta (Nachgeburt) sind sog. jugendliche Stammzellen, die aufgrund ihrer noch geringen Differenzierung und noch nicht vorhandener viraler Belastung hervor- ragend für die Transplantation bei z.B. kindlichen Leukämien geeignet sind.
Darüber hinaus finden seit vielen Jahren nahezu unverändert rund 30% der leukämiekranken Patienten
aufgrund hochkomplexer und seltener immunologischer Gewebemerkmale trotz intensivster Suche und einem großen Stammzellspender-Pool von ca. 12 Mio. Spendern weltweit bedauerlicherweise keinen geeigneten Spender. Vielen dieser Menschen kann nun mit einem Nabelschnur-Transplantat geholfen werden.

Diese Nabelschnur-Spende ist, entsprechendes Einverständnis der Mutter vorausgesetzt, für die Eltern kostenlos, die Proben werden anonymisiert und stehen dann über ein Netzwerk (Spender-Datei der AKB) allen potentiellen Empfängern (Patienten) zur Verfügung.
Die AKS (AKTION KNOCHENMARKSSPENDE DEGGENDORF) unterstützt dieses Projekt und dankt sowohl der Werkleitung des Klinikums Deggendorf für das Zustandekommen des diesbezüglichen Vertrages mit der AKB als auch den Ärzten und Hebammen der Gynäkologischen Klinik für ihre Bereitschaft, an diesem Projekt mitzuarbeiten.
Das Klinikum Deggendorf war übrigens bis Mitte 2009 das einzige Krankenhaus in Niederbayern, bei dem die Blutentnahme aus Nabelschnur und Plazenta zu gemeinnützigen Zwecken durchgeführt wurden.

Aufgrund zahlreicher gesetzlicher Vorgaben ist die Herstellung eines Nabelschnurpräparates mit ca. 1.000,- € außerordentlich teuer und muss, bei bisher fehlendem Engagement des Staates, ausschließlich aus Spendenmitteln finanziert werden.
Die immer wieder von verschiedenen Seiten propagierte Konservierung von Nabelschnurpräparaten für das eigene Kind ist wissenschaftlich sehr umstritten und für die Eltern ein ca. 1.900,- € - teures und in der Regel wenig sinnvolles Vorhaben.

(Siehe auch: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 99, Heft 19, 10.Mai 2002, S. 1066 und
Jg. 103, Heft 47, 24.11.2006, S. 3168 ff )

Dr. Helmut Müller
AKS



Leukämie


Was ist eine Leukämie?
Unter einer Leukämie versteht man die Erkrankung einer blutbildenden Stammzelle, die damit ihre Fähigkeit zur Reifung in funktionsfähige Blutzellen verliert. Erhalten bleibt dabei die starke Zellvermehrung.
Dies führt zur ungebremsten Ausbreitung von bösartigen Zellen im Knochenmark. Für die Ausreifung der anderen Zellen bleibt kein Platz mehr, es kommt zu einem Mangel an roten Blutkörperchen und Blutplättchen.
Die bösartigen Zellen werden in das Blut ausgeschwemmt. Sie sind nicht funktionstüchtig und tragen nicht zur Infektabwehr bei.

Wie kann man Leukämie behandeln?
Bei einigen Formen (CML) ist heute eine Tablettenbehandlung möglich, bei vielen anderen Formen der Leukämie helfen nur Chemotherapie und Stammzell-Transplantation (z.B. Knochenmark). Da nur bei weniger als 40% der Leukämiepatienten ein Stammzellspender mit verträglichen Gewebemerkmalen in der Familie des Patienten zu finden ist, müssen gewebeidentische Fremdspender gefunden werden, z.B. durch Typisierungsaktionen.

Wie läuft eine Typisierungsaktion ab?
Als Stammzellspender kommen alle gesunden Menschen zwischen 18 Jahren und 45 Jahren in Frage.
- 1. Stufe: Bei gesunden Spendern werden 10 ml Blut aus der Armvene entnommen.
- 2. Stufe: Wird nach der Laboruntersuchung eine Übereinstimmung der Immun- Daten zwischen Spender und Empfänger festgestellt, so erfolgt beim Spender eine weitere Blutentnahme zur „Feintypisierung“. Stimmen auch diese Gewebsantigene überein, erfolgt die
- 3. Stufe: Entnahme der Stammzellen beim Spender. Hierzu wird entweder auf medikamentösem Wege eine starke Anreicherung der Stammzellen im zirkulierenden Blut herbeigeführt mit anschließender erneuter Blutentnahme oder es erfolgt die Entnahme von Knochenmark (nicht Rückenmark !!) aus dem Becken- knochen in einer kurzen Narkose. Über die im Einzelfall anzuwendende Methode entscheidet ausschließlich das Transplantationszentrum.

Was kann man sonst noch tun?
Wer nicht als Stammzellspender in Frage kommt, kann die Aktion durch Geldspenden unterstützen, da die 1. Stufe der Typisierung ausschließlich über Spendenmittel finanziert werden muss. Alle Geldspenden sind steuerlich absetzbar, da die AKS als gemeinnützig anerkannt ist.



Aktuelles & Presseberichte


18 Mai 2016
Getunte Autos für den guten Zweck – Donau Anzeiger
02 Apr 2014
Schüler geben mit Konzert Chance auf Heilung – Donau Anzeiger
07 Apr 2012
Nabelschnurblut – Donau Anzeiger
27 Mrz 2010
Akteure begaben sich auf musikalische Zeitreise – Donau Anzeiger
12 Nov 2009
Gebären und Leben retten – Deggendorf Aktuell
07 Apr 2009
1000 Euro gespendet – PNP
04 Apr 2009
Aktion Knochenmarkspende richtet sich neu aus – PNP
13 Mrz 2009
Spritzig, anrührend und für einen guten Zweck – PNP
12 Mrz 2009
Gotthard-Schüler musizierten für die AKS – Donau Anzeiger
04 Mrz 2009
Grüne fordern Aufbau einer Nabelschnur-Datenbank – PNP
01 Jan 2009
Knochenmarkspender dringend gesucht – Donau Anzeiger
23 Dez 2008
Blut aus der Nabelschnur spenden – Donau Anzeiger
23 Dez 2008
Blut aus Nabelschnur spenden – Donau Anzeiger
20 Dez 2008
Gute Tat beim freudigen Ereignis – PNP
04 Dez 2008
Hilfe aus der Nabelschnur – PNP
01 Sep 2008
Großer Andrand bei der Typisierungsaktion im Klinikum – PNP
26 Aug 2008
Diagnose Leukämie – PNP
11 Aug 2008
Ein Dorf engagiert sich – PNP
25 Jul 2007
Golfer wollen Maxi Stenzer (16) helfen – Deggendorfer Zeitung
11 Okt 2005
1385 Spender wollen Marco helfen – PNP

Geldspende


Mit Freistellungsbescheid des Finanzamtes Deggendorf vom 25.06.2014 ist die
Körperschaft „Aktion Knochenmarkspende Deggendorf“ als gemeinnützig im
Sinne der §§ 51 ff. AO anerkannt und darf Spendenquittungen ausstellen.

Konto :
Sparkasse Deggendorf
IBAN DE37 7415 0000 0380 0337 12
BIC BYLADEM1DEG

Hinweis :
Wenn Sie eine Spendenquittung wünschen, geben Sie bitte Ihre vollständige Anschrift auf dem Überweisungsträger an !

Kontakt & Impressum



Aktion Knochenmarkspende Deggendorf

1. Vorsitzender Dr. Helmut Müller

2. Vorsitzende Ursula Weiss

Am Perlbach 42, 94505 Bernried

aks-deggendorf@gmx.de

Tel.: 09905 1417 | Fax. 09905-8693