Satzung-Ziele


Satzung des Vereins „Aktion Knochenmarkspende Deggendorf“


§ 1 – Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins
Der Verein führt den Namen „Aktion Knochenmarkspende Deggendorf“
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins
Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere die Verhütung und Bekämpfung von schweren Krankheiten, wie z. B. Leukämie.

Der Verein führt zu diesem Zweck folgende Tätigkeiten durch:
a) Gewinnung von potentiellen Stammzellspendern.
b) Sammeln von Spenden, um die Gewebetypisierung potentieller Stammzellspender durchführen zu lassen.
c) Die Vergrößerung des „Zentralen Knochenmarkspenderregisters für Deutschland (ZKRD)“.
d) Die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Probleme von leukämiekranken Kindern und Erwachsenen.
e) Unterstützung öffentlicher allogener Nabelschnur-Blutbanken

§ 3 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.
Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.

Ordentliches Mitglied kann werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Die Beitrittserklärung hat schriftlich zu erfolgen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein und dessen Ziele erworben haben. Zuständig für die Entscheidung ist die Mitgliederversammlung.

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, durch Austritt und durch Ausschluss.

Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Ausschluss ist möglich bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Vereinssatzung und bei vereinsschädigendem Verhalten.

§ 5 Mitgliedsbeiträge
Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge über deren Höhe die Mitgliederversammlung entscheidet.

§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
Ihre Tätigkeit regelt sich nach der Satzung und ist ehrenamtlich.

§ 7 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das höchste Beschluss fassende Organ des Vereins. Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder

Ihre Aufgaben sind insbesondere:
a) Beschlussfassung über die Annahme und die Änderung der Satzung
b) Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer
c) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und Entlastung desselben
d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
e) Ernennung von Ehrenmitgliedern
f) Beschlussfassung über den Einspruch gegen Entscheidungen des Vorstandes bei abgelehnten Aufnahmeanträgen bzw. über einen Mitgliederausschluss.
g) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

Die ordentliche Mitgliederversammlung muss der Vorstand mindestens einmal im Kalenderjahr einberufen. Die Einladung muss schriftlich mit Bekanntgabe der Tagesordnung unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche erfolgen. Jedes Mitglied kann spätestens drei Tage vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Bei Anträgen zur Änderung der Satzung gilt eine Frist von 30 Tage vor dem Versammlungstermin.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen durchgeführt werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert. Sie müssen außerdem innerhalb eines Monats einberufen werden, wenn ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich beantragt.

§ 8 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzendem oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Aussprache einem eigenen Wahlausschuss übertragen werden.

In der Mitgliederversammlung ist jedes Mitglied stimmberechtigt. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliedersammlung, wenn mindestens ein Viertel der Vereinsmitglieder erschienen ist. Bei evtl. Beschlussunfähigkeit ist der Vorsitzende verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig.

Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Die Art der Abstimmung wird grundsätzlich vom Vorsitzenden als Versammlungsleiter festgesetzt. Die Abstimmung muss jedoch geheim durchgeführt werden, wenn ein Mitglied dies beantragt.

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Versammlung, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Person des Versammlungsleiters, die Tagesordnung, die Beschlüsse, die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten.

§ 9 Vorstand
Der Vorstand setzt sich zusammen aus
a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem 2. Vorsitzenden
c) dem Kassier und dem Schriftführer
d) bis zu 8 Beisitzern

Der Vorstand wird von den Mitgliedern in der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt im Amt, bis der neue Vorstand ordnungsgemäß gewählt ist.

Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Vorstandsmitglieds (ausgenommen sind der 1. und 2. Vorsitzende) während der laufenden Wahlperiode das Recht und die Pflicht an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied des Vereins in den Vorstand zu berufen.

Der 1. Vorsitzende und im Vertretungsfalle der 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich nach § 26 Abs. 2 BGB. Jeder hat Einzelvertretungsbefugnis.

Der Vorstand führt die laufenden Angelegenheiten des Vereins. Er ist insbesondere für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch diese Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.
Der Vorsitzende beruft die Vorstandschaft nach Bedarf und in der Regel mit einer Ladungsfrist von 2 Wochen ein. Die Vorstandschaft fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit bei Anwesenheit von mindestens vier Vorstandsmitgliedern. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. Sitzungsleiters.

Über die Sitzung des Vorstandes nimmt der Schriftführer ein Protokoll auf, das Ort und Zeit, die Namen der Teilnehmer, die Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

Der Vorstand ist gehalten, mit allen Stellen zusammenzuarbeiten, die dem Vereinszweck förderlich sein können.

Über die Verwendung der Vereinsmittel entscheidet die Vorstandschaft. Sie legt ebenfalls durch Beschluss fest, bis zu welcher Höhe der 1. Vorsitzende in eigener Zuständigkeit Vereinsmittel verwenden kann.

§ 10 Kassenführung
Die zur Erreichung des Vereinszwecks notwendigen Mittel werden in erster Linie über Beiträge und Spenden eingenommen.

Der Kassier kann selbständig aufgrund schriftlicher Belege Kassengeschäfte vornehmen.

Der Kassier hat über alle Kassenvorgänge ordnungsgemäß Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen. Letztere ist von zwei Kassenprüfern zu prüfen. Sie ist der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen. Die Kassenprüfer sind berechtigt, Zwischenprüfungen vorzunehmen.

§ 11 Haftungsausschluss
Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste, die Mitgliedern bei der Ausübung ihrer Tätigkeit entstehen.

§ 12 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine eigens zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung mit der in § 8 vorgeschriebenen Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die gemeinnützige Stiftung „Aktion Knochenmarkspende Bayern e. V“, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.

Deggendorf, den 02. April 2009